Winzige Gläser mit Tannennadeln und Tannenzapfen auf einem Holztisch;

4 Rezepte aus Tannennadeln

Weihnachten ist rum, der Baum abgeschmückt. Und der Fussboden voller Nadeln. Alle wegsaugen? Verschwendung. Tannen- und Fichtennadeln haben’s nämlich in sich. Hier also vier dufte Vorschläge zur Zweitverwertung

1. Tannensalz

Was kann das?
Wer über die Feiertage noch nicht genug gegessen hat: Eignet sich hervorragend als Marinade für Wildbraten oder als Gewürz für Salzkartoffeln und Pommes.

Wie macht man das?
Eine Handvoll Nadeln waschen und etwas trockentupfen. Auf ein Backblech legen und im Ofen bei 180 Grad knapp zehn Minuten rösten. Die trockenen Nadeln in einem Mörser zu feinem Pulver zermahlen. Mit einem TL Paprikapulver und 2 TL feinem Meersalz mischen.

2. Tannen-Öl

Was kann das?
Tannen- oder Fichtenöl kann als Badezusatz genutzt werden und hilft bei Erkältungskrankheiten oder rheumatischen Beschwerden. Für Waldgeruch zuhause einfach in eine Duftlampe träufeln.

Wie macht man das?
Zweige in Stücke schneiden und in ein grosses, verschliessbares Glas oder eine Flasche mit weiter Öffnung stecken (Zweiglänge = Gefässhöhe). Mit Öl übergiessen (Olivenöl oder Sonnenblumenöl eignet sich am besten) bis alles bedeckt ist und das Glas verschliessen. Für mindestens fünf Wochen ziehen lassen – je länger, desto intensiver das Öl.

3. Tannenspitzensud zum Inhalieren

Was kann das?
Tannen und Fichten werden schleimlösende sowie antibakterielle Wirkung zugeschrieben. Sie helfen besonders gut bei Erkältungen und Husten.

Wie macht man das?
Zweige abschneiden und in einen grossen Topf mit 1,5 Liter Wasser zum Kochen bringen. Einen Esslöffel Speisesalz hinzugeben. Topf vom Herd nehmen, Kopf über den Topf beugen und mit einem Tuch abdecken, so dass kein Dampf an den Seiten entweichen kann. Einige Minuten tief einatmen.

4. Tannentee

Was kann das?
Neben der Linderung von Erkältungsbeschwerden gelten Tanne und Fichte auch als durchblutungsfördernd und gut für das Nervensystem. So kurz nach den Feiertagen kann das ja nicht schaden.

Wie macht man das?
Für eine Tasse Tee etwa einen Teelöffel Nadeln klein schneiden und etwas anquetschen, so dass Saft und ätherische Öle leichter austreten können. Mit kochendem Wasser übergiessen und zwei Minuten ziehen lassen.

 

Bevor es losgeht:

Unbedingt beim Kauf schon darauf achten, dass der Baum ungespritzt und nicht mit Pestiziden behandelt ist (also am besten bio). Ausserdem niemals Eibe weiterverarbeiten, sie ist hochgiftig. Der Konsum kann tödlich sein.

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